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„Zeitarbeit“ – die unbekannte Warengruppe
| | Geschätzte Lesezeit 3 Minuten

„Zeitarbeit“ – die unbekannte Warengruppe

Wie der Einkauf von externem Personal auf Augenhöhe Einsparungen von 6-12% erzeugt UND Rechtssicherheit geschaffen werden kann.

Der Einkauf von externem Personal, oft auch wenig liebevoll „Fremdpersonal“ oder „Zeitarbeit“ genannt, ist eine Warengruppenkategorie die so ganz anders ist. Ganz anders deswegen, weil eben nicht Teile, sondern echte externe Mitarbeiter eingekauft werden, die dann interne Herausforderungen und Workload erledigen sollen. Also echte Menschen und keine Schrauben. Und ganz anders auch, weil personalrechtliche Themen hinzutreten und damit intern, neben dem Einkauf, oft die Kollegen aus dem HR, der Rechtsabteilung, Fachabteilungen und dem Management mit eingebunden sind, oder - auch beliebt - unkoordiniert jeweils ihr eigenes Ding machen, so dass keine zentrale Steuerung stattfindet.

Ein Feld mit vielen Unbekannten und Wissenslücken

Das Thema verändert sich aktuell rasant, hauptsächlich auch, da der Arbeitsmarkt insgesamt dramatischen Veränderungen unterworfen ist. Das bedeutet für den Einkauf, dass es von unschätzbarem Nutzen ist, diese Veränderungen und rechtlichen Konsequenzen zu kennen und für das eigene Business auszuwerten. Insbesondere bevor z.B. Ausschreibungen aufgesetzt werden oder Personal irgendwie nebenbei unstrukturiert über „bekannte und bewährte“ Kanäle geordert wird oder gerne auch durch den Praktikant Infos eben kurz gegoogelt werden sollen.

Oft wird der Einkauf zusätzlich gebeten, das Thema „Compliance“ für diesen Bereich aufzustellen und für dessen Einhaltung Sorge zu tragen. Insbesondere der Einsatz von Freelancern sorgt dabei durch die unklare Rechtslage bei der Scheinselbständigkeit immer wieder für echte Verwirrung und kein Einkäufer will ja für seine Warengruppe später einmal rechtlich belangt werden. Sehr gerne wird dann die Haltung eingenommen nach dem Motto „da passiert schon nichts“ und die Risiken ausgeblendet.

Systematik und Professionalität zahlen sich aus

Wer sich das notwendige Know-how beschafft und das Feld strukturiert bearbeitet, kann einiges erreichen: Die Warengruppe hat besonders in Deutschland ein enormes Einsparpotenzial – wir sehen regelmäßig 6 - 12% in unseren Kostentransparenzanalysen. Diese lassen sich allerdings nur realisieren, wenn Sie mit den Dienstleistern auf Augenhöhe spielen: Lernen Sie den Markt, die Herausforderungen und auch die Kostenstruktur „Ihrer“ Dienstleister kennen. Sie werden sehen: Es lohnt sich!  Dann wird auch diese Warengruppe zu einem gewöhnlichen Commodity und souverän steuerbar durch den Einkauf.

 

Zum Autor:

Sebastian Stricker ist Experte für FlexWork und freier Mitarbeiter bei Durch Denken Vorne Consult. Über den TÜV Saarland bietet er ein Seminar zu dem Thema an: "Einkauf von Fremdpersonal - Externes Personal kostenoptimal einkaufen und rechtssicher einsetzen"

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Gerne können Sie ihn auch unter strickernothing@durchdenkenvorne.de kontaktieren.

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