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80 % Automatisierung im SAP Purchase to Pay – in weniger als 6 Monaten erreichbar?
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80 % Automatisierung im SAP Purchase to Pay – in weniger als 6 Monaten erreichbar?

„Handarbeit war gestern – wer heute noch Belege manuell verarbeitet, verliert Zeit, Geld und Nerven.“

Der Sollzustand – wie es eigentlich sein sollte

Im P2P-Prozess von der Bestellung bis zur Rechnung gibt es keinen Grund mehr, Belege manuell zu bearbeiten. Moderne Systeme können längst vollständig automatisiert arbeiten – ohne Medienbrüche, ohne Nacharbeiten, mit voller Transparenz.

Dass das nicht nur ein Wunschbild ist, zeigen Praxisbeispiele:

Rechnungsverarbeitung

Fast 400.000 Belege pro Jahr, davon 81 % vollautomatisch verarbeitet. Oder anders gesagt: Aus 8 Rechnungsprüfern für 60.000 Rechnungen wurden 4 für 110.000 Rechnungen – somit unterstützen sozusagen ca.15 virtuelle Rechnungsprüfer das wachsende Geschäft.

Automatischer Bestellversand

Bei einem Kunden konnten rund 50 % aller Bestellungen direkt systemgestützt verschickt werden – ohne manuelles Zutun. Das entlastet nicht nur die Einkaufsteams, sondern verkürzt auch Durchlaufzeiten und sorgt für mehr Transparenz in der Lieferkette.

Verarbeitung von Auftragsbestätigungen

Noch beeindruckender: In einem anderen Projekt ließen sich bis zu 80 % aller eingehenden Auftragsbestätigungen automatisch prüfen und verarbeiten. Abweichungen werden gezielt markiert – sodass sich Mitarbeitende auf die wirklich kritischen Fälle konzentrieren können.

Automatisierung im SAP Purchase to Pay
Automatisierung im SAP Purchase to Pay

Der Istzustand – wie es heute aussieht

Die Realität? Viele Unternehmen machen es „wie immer“ oder „wie die anderen“ – und damit meistens falsch. Belege werden manuell erfasst, Prozesse sind brüchig, Lieferungen nicht transparent. Der Aufwand ist hoch, die Effizienz im Keller.

Das Bittere: Weil fast alle so arbeiten, kennt kaum jemand das wahre Potenzial. Tools werden halbherzig eingeführt, schlecht integriert – und am Ende wundert man sich, warum nichts besser wird.

Woran liegt es?

Das Problem ist nicht die Technik, sondern die Art, wie sie genutzt wird:

  • Es fehlt das Wissen über echte Optimierungspotenziale.
  • Neue Tools und Technologien werden eingeführt, aber nicht sauber in die Prozesse integriert.
  • Systeme sind Stückwerke statt End-to-End gedacht.
  • Zwischen Business und IT klafft eine Lücke, die keiner überbrückt.

Die Lösung

Erfolgreiche Unternehmen denken ihre Prozesse End-to-End und integrieren ihre Systeme konsequent. Sie schaffen Transparenz, beseitigen Medienbrüche und machen Automatisierung zur Regel, nicht zur Ausnahme.

Das Entscheidende ist dabei nicht nur die Technik – sondern das Zusammenspiel aus Prozessen, Systemen und Menschen. Die nahtlose Verbindung entsteht durch den Prozessintegrationsmanagement-Ansatz.

Erst wenn alles ineinandergreift, entsteht ein digitaler Belegfluss, der automatisiert, transparent und zukunftssicher ist.

Die zentrale Frage

Wer im P2P-Bereich heute noch auf manuelle Bearbeitung setzt, riskiert seine Wettbewerbsfähigkeit.
Die Frage lautet daher nicht mehr „Ob?“, sondern nur noch „Wie?“.

 

 

Autor

Manuel Keilich

ist Geschäftsführer der KFP Process Integration Management GmbH.

 

 

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