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Schatz, wie war Deine Woche 97: Gute Vorsätze im Einkauf
| | Geschätzte Lesezeit 3 Minuten

Schatz, wie war Deine Woche 97: Gute Vorsätze im Einkauf

 

Der Jahresanfang ist ein idealer Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen und den Blick nach vorne zu richten. In dieser Podcast-Folge sprechen Frank Sundermann und Hans Boot darüber, welche Vorsätze – oder besser: klar formulierte Ziele – im Einkauf wirklich Wirkung entfalten können.

Im Mittelpunkt steht zunächst das Thema Lieferantenmanagement. Aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen zeigen erneut, wie anfällig globale Lieferketten sind. Unternehmen sollten daher ihr Lieferantenportfolio regelmäßig überprüfen, insbesondere Single-Source-Abhängigkeiten identifizieren und bewerten, wie schnell alternative Lieferanten aufgebaut werden können. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und handlungsfähig zu bleiben.

Ein weiterer wichtiger Impuls lautet „Loslassen“. Statt ständig neue Aufgaben und Anforderungen zu übernehmen, lohnt sich der bewusste Blick darauf, welche Tätigkeiten keinen echten Mehrwert liefern. Ob unnötige Reports oder ineffiziente Meetingstrukturen – wer konsequent reduziert, schafft wertvolle Zeit für strategische Themen im Einkauf.

Ausführlich thematisiert wird außerdem Cost Engineering. Ein fundiertes Verständnis von Kostenstrukturen, Baugruppen und wesentlichen Kostentreibern ist aus Sicht der beiden essenziell. Einkäufer sollten sich nicht davor scheuen, Kostenmodelle aufzubauen und sich intensiver mit technischen Zusammenhängen zu beschäftigen. Dieses Wissen bildet die Grundlage für erfolgreiche Verhandlungen, Ausschreibungen und eine enge Zusammenarbeit mit Technik und Entwicklung.

Darüber hinaus regen Frank Sundermann und Hans Boot dazu an, ambitionierte Ziele zu formulieren. Dazu zählen beispielsweise eine stärkere Positionierung des Einkaufs im Unternehmen, die aktive Unterstützung von Vertrieb und Lieferanten bei Verhandlungen oder auch die Bewerbung um einen renommierten Einkaufspreis. Klare Ziele schaffen Orientierung und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass echte Veränderungen angestoßen werden.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Datenqualität im Einkauf. Schlechte Stammdaten und unklare Informationen behindern Transparenz, Digitalisierung und den Einsatz von KI. Die klare Empfehlung: Datenqualität sollte als eigenes Projekt mit klaren Verantwortlichkeiten angegangen werden – nicht als Aufgabe „nebenbei“.

Abschließend sprechen die beiden auch über persönliche Entwicklungsziele im Einkauf: besser zuhören, weniger vorschnell urteilen, klarer priorisieren und sich auf weniger Themen fokussieren, diese dafür aber konsequent umzusetzen.

Fazit:

Der Podcast zeigt praxisnah, dass gute Vorsätze im Einkauf vor allem eines brauchen: klare Ziele, Fokus und Konsequenz. Wer bereit ist, Prioritäten zu setzen, Risiken aktiv zu managen und sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln, stärkt den Einkauf nachhaltig.

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