Shared Services im Einkauf

Wer sich auf seine Kernkompetenzen konzentriert, kann nicht in allen Feldern stark sein.

Dies gilt auch für den Einkauf. Insbesondere der strategische „Sourcing-to-Purchase“-Prozess mit dem Sourcing und Qualifizieren neuer Lieferanten für z.B. anspruchsvolles Produktionsmaterial sollte im Unternehmen bleiben. Auf der anderen Seite, ist häufig der „Purchase-to-Pay“-Prozess geprägt von einfachen und häufig repetitiven Aufgaben:

Hier bietet sich der Aufbau eines Shared Service Center an bzw. die Nutzung eines externen Dienstleisters.

 

Shared Services


Im Fokus der Verlagerung von Einkaufstätigkeiten stehen im Wesentlichen indirekte Warengruppen, wie z.B. Travel, MRO, Logistik, Professional Services, IT & Telecoms und Facility Management. Der indirekte Spend eignet sich hierfür besonders gut, da er selten zur Kernkompetenz eines Unternehmens gehört und infolgedessen das Optimierungspotenzial im Sinne verbesserter Prozesse und Einkaufskonditionen oftmals höher ist.  Bei der Verbesserung der Konditionen gehen häufig auch nachfolgende Aufgaben an das Shared Service Center:

Der strategische Einkauf kann sich infolgedessen auf die Erzielung von Einsparungen der A- und B-Warengruppen konzentrieren, während der „Mitspieler“, das Shared Service Center oder der externe Dienstleister, den operativen Einkauf durch Tätigkeiten wie Bestellmanagement oder die Vorbereitung der Lieferantenbezahlung unterstützt. Nicht nur, dass hierdurch die Prozesskosten einerseits durch Lohnkostenvorteile in Niedriglohnländern verbessert werden können. So verdient ein indischer Hochschul-Absolvent in der Shared Services Branche beim Einstieg etwa 8 TEUR brutto im Jahr, in der Slowakei sind es etwa 20 TEUR. Es bietet sich darüber hinaus die Möglichkeit, die Qualität der Prozesse durch ein einheitliches Vorgehen im Sinne einer Standardisierung und Harmonisierung der Prozesse zwischen den verschiedenen Standorten zu kontrollieren und im Ablauf der Zeit zu verbessern. Dies führt zu Savings in Form von Effizienzgewinnen, möglicherweise ergänzt durch Einsparungen durch die Optimierung von Einkaufskonditionen, falls die gesamte Einkaufsverantwortung einzelner Warengruppen an einen Provider übertragen wird.

Wir haben Erfahrungen im Aufsetzen solcher Shared Service Center und helfen Ihnen bei der Umsetzung in folgenden Schritten:

Shared Services Roadmap

Sollten Sie Interesse an der Auslagerung des"Purchase-to-Pay"-Prozesses haben, so arbeiten wir hier mit der AdminiStraight GmbH zusammen.

AdminiStraight


Wenn Sie mehr wissen möchten, so nehmen Sie mit uns KONTAKT auf.

Veröffentlichungen:

 
The Chicago Bulls as a role model for Swiss Joint Venture Memeg AG in Strategic Purchasing
By Frank Sundermann, Managing Director at Durch Denken Vorne Consult GmbH and Andreas Fries, Professor for Supply Chain Management at the Rheinische University of Applied Sciences, Cologne, Germany
What we can learn from Scotty Pippen and Air Jordan about playing together? During the 90’s the Chicago Bulls were unbeatable. The core of the success were Scotty Pippen and Michael “Air” Jordan. Both were playing on different positions bringing in their individual compentencies, but by their blind interaction they succeeded. Great times and those two guys make us envious, if we compare this to the mediocre interaction of Dirk Nowitzki and Dennis Schröder for Germany during the European Basketball Championship in September 2015.

Outsourcing Journal
, 2015/11
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