Produktkostenanalyse

Wissen Sie, welche Herstellkosten die Datenbrille von Google („Google Glass“) hat, die für 1500 USD angeboten wird? Analysen haben ergeben, dass diese bei ca. 152 USD liegen, also gerade mal 10%. Verwendet wurden viele ver­altete Smartphone-Komponenten und das teuerste Bauteil ist nicht etwa ein elektronisches, sondern der Titanrahmen des Brillengestells. An diesem für jeden greifbaren Beispiel zeigt sich, wofür Produktkostenanalyse gut ist.

Ziel der Produktkostenanalyse ist es, die bisherige Kostenstruktur der zu beschaffenden Teile oder Module transparent zu machen. Durch die Transparenz wird eine objektive Grundlage für eine zielgerichtete Diskussion mit dem Lieferanten geschaffen, um Preiserhöhungen sachlich zu hinterfragen oder Kostensenkungen gemeinsam anzugehen.

Produktkostenanalyse

Durch Denken Vorne Consult geht hier mit dem Kunden nach einem dreistufigen Konzept vor, um zum kostenoptimierten Produkt zu kommen.

  1. Kosten analysieren
    Analyse Einkaufs- und/oder Kalkulationsdaten, Wettbewerbsbenchmarking, Produktzerlegung
  2. Kosten transparent machen
    Alternativanfragen, Aufbau Kostenmodell, Kalkulation mit Tool, Offene Diskussion mit dem Lieferant
  3. Kostenpotenziale identifizieren
    Systematische Identifizierung von Potenzialhebeln mit Lieferant, Brainstorming, Wertanalyse, Bewertung und Umsetzung der Potenziale

Durch dieses Vorgehen sind Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich möglich.

Für einen späteren Roll Out im Unternehmen ist das Verwenden einer Kostenanalyse-Software von Vorteil, da diese ein einheitliches Vorgehen bei der Kostenbestimmungsmethodik sowie die Verwendung der gleichen Datenbasis sicherstellt. Hier unterstützen wir bei der richtigen Auswahl der Software auf Basis eines fundierten Lastenheftes.

costchecker im einsatz
CAD Plug-In mit multiparametrischer Software

 

 

Nachfolgend einige Beispielprojekte und deren Erfolg:

Projekt Erfolg
Produktkostenanalyse Stahlbau Verhandlungserfolg mit Lieferant von 13%
Aufbau einer entwicklungsbegleitenden Kalkulation Verkürzung der Kostenbestimmung für Neuteile, frühzeitige Kostenoptimierung von Bauteilen
Produktkostenanalyse Einzelteile Senkung der Teilekosten um ca. 10% nach Lieferatenworkshop
Produktkostenanalyse Baugruppe Identifizierung von technischen Optimierungspunkten mit Lieferant, Kostensenkung 15%
Optimierung Warengruppe (Analyse, Sourcing Produktkostenanalyse) Senkung um tw. 40%

 

Veröffentlichungen:

 
Die logische Erweiterung der Produktkostenanalyse
Mit Data-Mining und Data Analytics lassen sich Einsparpotenziale tausender Artikel berechnen. Die Potenziale in der Diskussion mit den Lieferanten zu heben, bleibt aber weiterhin die Tätigkeit des Einkäufers. Doch die Grundlagen sind dann schon gelegt.

Technik + Einkauf
, 2017/02
Download 2,4MB
 
Einkauf kann sich per Mausklick den logischen Preis anzeigen lassen
Data-Analytics-Firma Shouldcosting
„Einkauf 4.0“ ist in aller Munde. Aber konkrete Anwendungen, die sich ohne große Umstände in die Praxis umsetzen lassen, sind rar. Der Schweizer Datenanalytiker Shouldcosting hat ein Tool entwickelt, das es Einkäufern ermöglicht, die "korrekten und logischen Kosten von Zukaufsteilen innerhalb kürzester Zeit zu berechnen“. Das sagte Shouldcosting-Gründer und Geschäftsführer Hans-Peter Gysel im Gespräch mit Einkäufer im Markt.

Einkäufer im Markt
, 2016/10
Download 207KB
 
Versuchen Sie es mal mit Mathematik
Data Analytics im Maschinenbau
Mit Mathematik (direkt im CAD) lassen sich Konzepte vergleichen und Sollkosten für Neuteile parallel zum Konstruktionsprozess bestimmen.

Durch Information Vorne
, 2015/05
Download  84KB
 
Orientierung in der Kosten-Galaxis
Ein Leitfaden für die Einführung von Produktkostenanalyse im Einkauf
Eins vorweg: 42, das ist die Antwort auf alle Fragen - zumindest in Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis. Und 42 Euro wären sicherlich auch ein tolles Ergebnis für eine Produktkostenanalyse im Einkauf...

All about Sourcing
, 2013/02
Download 355KB

 


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